AG Klagen statt Jammern



Dr. med. A. K. Dembler
Alt-Tempelhof 18, 12099 Berlin

Dipl.-Psych. Angela Hennig
Stierstr. 16 12159 Berlin

M.-Th. Rupf-Bolz
WeimarerStr. 31, 10625 Berlin

Dr. med. Mathias Ulbricht
Freiligrathstr. 3a, 10967 Berlin

Dipl.-Psych. Dittmar Wiegand
Thomasiusstr. 4, 10557 Berlin

 

 

Berlin,17.03.01

 

Liebe Mitglieder,

Acht Monate sind seit dem letzten Rundbrief vergangen, Zeit also, über den Stand der Dinge zu berichten.

 

  1. Mit beträchtlicher Zeitverzögerung sind von der KV Berlin Ende Februar die Nachzahlungen für die Quartale 1-4/1999 geleistet worden. Dies ist für uns natürlich erfreulich, andererseits entsprechen die korrigierten Punktwerte bei weitem nicht unseren Erwartungen. Wer also seinen Anspruch auf ein angemessenes und gerechtes Honorar für das Jahr 1999 im Falle einer für uns erfolgreichen Rechtssprechung nicht aufgeben möchte, sollte auf jedenFall auch gegen diese Nachvergütung Widerspruch einlegen. Auch unser Rechtsanwalt, Herr Dr. Kleine-Cosack, rät dazu.

  2. Die Klagen unserer Musterkläger, Herr Dipl.Psych. Michael Grunert und die Ärztin für Psychotherapeutische Medizin, Frau Marianne Luise Näher, sind noch nicht entschieden. Der in diesen Fällen übliche Briefwechsel der streitenden Parteien mit dem Sozialgericht geht seinen (gemächlichen) Gang. Es ist noch nicht absehbar, wann wir mit einem Urteil in erster Instanz rechnen können. Der Antrag von Herrn Grunert auf Erlaß einer einstweiligen Anordnung wurde im November 2000 abgewiesen.
    Die im letzten Rundbrief angekündigte 3. Musterklage wurde von der Klägerin wieder zurückgezogen.

  3. Innerhalb unserer Arbeitsgruppe haben sich einige Veränderungen ergeben. Frau Näher steht nicht länger als Sprecherin zur Verfügung. Dennoch bleibt sie Musterklägerin und wird auch weiterhin von unserem Arbeitskreis in allen juristischen Belangen, die sich auf die Musterklage beziehen, finanziell unterstützt.

  4. Gelegentlich kamen Anfragen, wie die eingezahlten Gelder verwendet werden. Sie wurden von unserer Kassenverwalterin, Frau A. Hennig, zur Vermeidung von Inflationsverlusten kurzfristig angelegt, mit einer entsprechenden Liquiditätsreserve. Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Erstattet wurden bisher Auslagen für Arbeitsmaterielien und Sekretariatsarbeiten, sofern sie an Personen außerhalb des Arbeitskreises delegiert wurden. Weiterhin wurde bisher ein Rechtsanwaltshonorar fällig (Dr. Stellpflug), sowie eine Beteiligung von jeweils 500 DM an den Rechtsschutzversicherungen der Musterkläger. Ein ausführlicher Bericht über die Verwendung der Gelder erfolgt bis zur Mitte des Jahres 2001.

  5. Um Kosten und Arbeitsaufwand zu sparen, wollen wir eine Web-Site einrichten, auf der in Zukunft unser Rundbrief und andere aktuelle Informationen erscheinen werden.

www.klagen-statt-jammern.de

Für die Mitglieder unseres Arbeitskreises wird der Zugang in Zukunft mit einem später eingerichteten Paßwort möglich sein.

Es können auch E-Mails an diese Adresse geschickt werden:

Info@klagen-statt-jammern.de

Für heute verabschieden sich

 

Katja Dembler, Maria Rupf-Bolz, Mathias Ulbricht, Dittmar Wiegand 


Sitzungsprotokolle

07.05.2001

25.06.2001

22.10.2001